Montag, 13. Januar 2014

So geht der Sommer





So geht der Sommer jetzt zur Ruh,
sein Atem wird nun schweigen,
das Jahr schwingt auf sein Ende zu,
der Herbst will sich nun zeigen.
Die Blätter wehen bunt im Wind,
der Regen wäscht sie nieder,
an Tagen die jetzt kürzer sind,
die dunkle Zeit kommt wieder.
Geerntet sind die Felder schon,
nichts blieb, als braune Erde,
es wäre der Mühsal schönster Lohn,
das wieder Frühling werde.

So geht der Sommer jetzt zur Ruh,
im Nebel träumt das Leben,
bald deckt ein Kleid die Wiesen zu,
das von Winters Hand gegeben.
Wer jetzt in sich die Sehnsucht spürt,
die Wege neu zu gehen,
wird, egal wohin die Straße führt,
gar manches Wunder sehen.
Gedeckt ist nun der große Tisch,
reichlich sind seine Gaben,
an allen Früchten reif und frisch,
kann jeder hier sich laben.

So geht der Sommer jetzt zur Ruh,
sein Atem wird nun schweigen,
das Jahr schwingt auf sein Ende zu,
der Herbst will sich nun zeigen.
So geht der Sommer jetzt zur Ruh,
im Nebel träumt das Leben,
bald deckt ein Kleid die Wiesen zu,
das von Winters Hand gegeben.