Freitag, 14. Februar 2014

Winterimpresionen



Gefroren liegt der kleine Teich,
im Tal dort bei den Wiesen,
wo sonst das Leben ist, so reich,
sieht man nur Eiskristalle sprießen.
Die Enten und der Cormoran,
sie sind nicht mehr zu sehen,
kein Vogel stimmt den Balzruf an,
nur eisig kalte Winde wehen.
Das Ufer ist bizarr und grau,
die Farben sind gewichen,
kein Federkleid stellt sich zur Schau,
kein Fuchs kommt an geschlichen.
Ein Wanderer im warmen Kleid,
lässt seine Blicke schweifen,
genießt die ruhige stille Zeit,
in der die Träume reifen.
Bald wird das Leben auferstehen,
aus seinem tiefen Schlafe,
es wird die Welt sich wieder drehen,
zum Klang der Frühlingsharfe!