Freitag, 10. Januar 2014

Der Duft der Blumen



Mohnblüten zwischen Gräsern stehen,
im Feld kann ich blaue Tupfen sehen,
Kornblumen grüßen dort die Welt,
und ein Vogel mir ein Lied erzählt.
Das Land es steht in voller Pracht,
vom Himmel hoch die Sonne lacht,
der Tag schenkt mir sein schönstes Kleid,
als Traumbild für die Ewigkeit.

Ist lange her, das ich` s genossen,
das ich dies Foto hab geschossen,
und oft halt ich es in der Hand,
das Bild vom schönen Sommerland.
Wo einst ich durch die Wiesen zog,
und mir zur Freud der Bussard flog,
ist nur noch der Beton zusehen,
statt Blumen nun Gebäude stehen.
Am Spielplatz meiner Kinderzeit,
macht sich der graue Asphalt breit.
Ein Supermarkt mit Parkgelände,
gar manch Graffiti ziert die Wände,
ein Möbelhaus mit Spielothek,
steht jetzt dem freien Blick im Weg.
Statt Teich in dem baden kann,
nur Zufahrt noch zur Autobahn.

Wie sehne ich das Land zurück,
der Ort war meiner Jugend Glück,
vom ersten Kuss, von zarten Trieben,
ist nur ein Foto noch geblieben.
Doch die Erinnerung wird bleiben,
die kann kein Bagger mir vertreiben,
Und während dort die Steine siechen,
Kann ich den Duft der Blumen riechen.