Mittwoch, 17. April 2013

Das Thekenlied der Politik

Bürger, Bürger du musst schweigen,
wenn der Staat am Rädchen dreht.
Bürger, Bürger lasst dir zeigen,
wie man sinnlos untergeht.

Ganz egal was du auch redest,
keiner hört die wirklich zu,
für die Mächtigen im Lande,
bist du bloß wie eine Kuh.
Zahle Steuern ohne murren,
auch wenn deine Taschen leer,
tut dir auch der Magen, knurren,
die da oben wollen mehr.

Sind die Banken scheinbar pleite,
musst du sie vorm Crash bewahr' n,
hab 'n Milliarden auf der Seite,
die alle einmal deine warn.
Doch die wollen sie behalten,
nur du allein sollst gradestehn,
auch die Rente für die Alten,
wird dabei zum Teufel gehen.

Bürger, Bürger du musst blechen,
für die Mächtigen der Welt
und wir kehr' n mit hartem Rechen,
aus den Ecken all dein Geld.

Und am Sonntag gehst du wählen,
doch wer immer dabei siegt,
er wird weiter darauf zählen,
dass er alles von dir kriegt.
Denn du musst Europa retten,
und den Reichtum unsrer Herrn,
deren faule Finanz-Wetten,
sollen dich dabei nicht stör' n!

Wie lang soll das weiter gehen,
bis ihr Bürger euch mal wehrt,
ist es so schwer zu verstehen,
läuft da nicht zu viel verkehrt.
Irgendjemand muss jetzt denken,
denn wir hör' n die Meute schon,
wenn sie erst die Fahnen schwenken,
ruft man nach Revolution.

Bürger, Bürger du musst handeln,
solang da noch kein Feuer ist,
und Europa muss sich wandeln,
ehe wieder dein Blut fließt!