Samstag, 5. September 2015

Poesie à la carte zum 06. 09. 2015

Sonntag ist der Tag der Woche, an dem man ausruhen und genießen soll.

Poesie à la carte ist zum Genießen! Lasst euch Überraschen von den Texten der TeilnehmerInnen. Dieses mal entführen wir euch ins Reich der Liebe.
Ausgesucht hat das Thema wie immer die liebe Ulla, deren sonntäglichem Ruf ich auch wieder gerne gefolgt bin.
Auf der Seite Poesie à la carte könnt ihr wie immer die Links zu den Texten der Mädels finden.
Habt einen schönen Sonntag im Zeichen der Liebe!







Zeichen der Liebe

Wo zwei Herzen sich treffen,
pflanzt das Glück einen Baum,
wenn sie sich jetzt vereinen,
dann erfüllt sich ein Traum,
den das Leben gespendet,
das ein Wunder geschieht,
weil, im Zeichen der Liebe
diese Welt neu erblüht.







Liebe ist

Liebe ist, wenn Herzen strahlen,
und leuchten hell wie ein Stern.
Liebe kann uns Bilder malen,
die sagen, ich hab dich gern.

Liebe ist, wenn wir weinen,
weil sie uns wieder zerrinnt.
Liebe will Herzen vereinen,
auf das neues Leben beginnt.

Liebe ist, wenn wir wissen,
ein Herz sehnt sich nach mir.
Liebe will man nicht missen
trag' sie im Herzen bei dir!







Alle Texte: © Jürgen Kohl Bildquelle: Pixabay

Samstag, 29. August 2015

Poesie à la carte zum Sonntag den 30.08.2015


Hallo liebe Freunde, da ist er wieder, der Sonntag! Und mit ihm auch wieder die Zeit für Poesie à la carte , diese Woche zum Thema Glück.
Wie immer findet ihr auf der Seite neben meinen Gedanken und denen von Ulla, die uns dort zusammen gebracht hat, auch Texte der anderen Teilnehmer. Ich bin schon ganz gespannt, was den Mädels alles zum Glück eingefallen ist. 

Denn zum Glück haben wir ja das Glück, dass dieses Thema den Leser glücklich machen kann! Also nur Mut, genießt den Sonntag mit ein bisschen Glück!


 Das Glückszimmer

Sieh die Leute auf den Straßen,
sie alle suchen ihren Traum,
Glück liegt selten auf den Gassen,
nur in den Herzen hat es Raum.







Wie das Glück entsteht!

Kennst du die Kraft der Liebe?
Kennst du der Sehnsucht Macht?
Kannst du die Farben sehen,
die tief in dir entstehen,
wenn deine Seele lacht.

Hörst du das Lied der Hoffnung?
Hörst du die Lebensmelodie?
Hast du den Klang vernommen,
ist er zu dir gekommen?
Dein Herz erbebt durch sie.

Bist du der Macht erlegen?
Bist du den Weg gegangen?
Bereit das Glück zu leben,
ihm eine Chance zu geben,
in Liebe fest gefangen.

Dann bist du stark im Herzen!
Dann hast du dich gefunden!
Denn dann hast du erfahren,
Glück ist kein Kind von Jahren,
manchmal bleibt es nur Stunden.




Freitag, 21. August 2015

Poesie à la carte zum 23. 08. 2015


Liebe Freunde, es wird wieder Sonntag, Zeit für mein Gedicht zur Veranstaltung Poesie à la carte Jeden Sonntag machen sich Blogerinnen und Bloger ihre Gedanken zu einem Thema, das die liebe Ulla vorher festgelegt hat. Heute geht es um die Wurzeln und der Dichter in mir hatte Freude daran!
Wenn ihr dem Link folgt,  erzaehlkunst.  könnt ihr am 23. 08. erfahren, wer sich sonst noch mit dem Thema beschäftigt hat. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und genießen!


Wurzeln

Weit streift mein Blick über das Land,
hier schlägt mein Herz, ist Heimaterde,
hab’ niemals einen andren Ort gekannt,
der mich so sehr von Sorgen leerte.

Wo immer ich auch bin gewesen,
tief in der Seele war ein Lied,
nie konnt’ den Anblick ich vergessen,
dies Bild, das jetzt mein Auge sieht.
Die braune Erde unter meinen Füssen,
war stets ein fester Teil von mir,
ich weiß, wenn mich die Berge grüßen,
mein ganzes Ich, es wurzelt hier.

Wenn mir einst die Augen brechen,
soll diese Erde mich bedecken,
dass, der Zukunft zum Versprechen,
aus mir sich neue Wurzeln recken!

Freitag, 14. August 2015

Gedanken zum Sonntag dem 16. 08. 2015 Poesie à la carte




Erde

Mikroben kleine Mineralgebilde,
die in Unendlichkeit sich finden,
führen festen Grund im Schilde,
wenn sie sich aneinander binden.
Verhaken sich zu zähen Massen,
die sich kaum mehr trennen lassen.
Wachsen weiter, dass da werde,
mancherlei gar nützlich Erde.

Auch die Erde will noch zeigen,
hier im großen Schöpfungsreigen,
all die Vielfalt die ihr eigen,
und ihr Können nicht verschweigen.

Man kann sie zu Steinen formen,
nach modernsten Hochbaunormen,
die noch in Millionen Tagen,
Brücken über Flüsse tragen.
Pflanzen ist sie Heim und Halt,
gibt Wurzelstand dem Tannenwald,
schenkt dem Fußball grünes Gras,
und lässt schmelzen sich zu Glas.

Erden gibt es je nach Laune
der Natur, als rote, braune,
manchmal auch, man staune,
aus weißem Farbpigment Geraune.

Sie ist der Stein und ist der Sand,
wächst und gedeiht in jedem Land.
Wir können ohne sie nicht sein,
denn Mutter ist sie ganz allein,
für alles wovon wir umgeben,
ohne Erde kann nichts Leben.
Ist der Grund auf dem wir gehen,
und bleibt als Schicksal uns bestehen.

Mittwoch, 15. April 2015


Viel Spaß beim lesen und betrachten!



An dieser Stelle möchte ich euch einige Werke vorstellen, die in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Carmen Ogaza entstanden sind.Ihre Bilder inspirieren mich immer wieder! Ich hoffe, ihr habt Freude daran!

Montag, 21. Juli 2014

Schlossgeist


Ein Schlossherr der wollte entdecken,
wo vor sich die Gäste erschrecken,
dann fand er sein Weib,
mit entblößtem Leib,
im Garten liegend auf Decken.


Beklaute Räuber


Einst wollten Ede und Hein mit Pistolen,
das Geld von der Sparkassen hohlen.
Doch in der Filiale,
da lachten sie alle,
war schon alles von Spekulanten gestohlen.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Wetter




Drohend ziehen Wolkentürme
schwarz und riesig in das Land,
Boten sind' s vom Herrn der Stürme,
Wotans Kinder auch genannt.
Winde, die sich wild erheben,
und tosend singen seiner Macht,
Schrecken soll' n sie alles Leben,
wenden Tageslicht zur Nacht.
Wasser sich herab ergießen,
ohne Rücksicht, ohne Hemmung,
bringen alles Sein zum Fließen,
bis zur großen Überschwemmung.

Doch sinnt Wotan nicht auf Rache,
weil der Mensch die Erde quält,
zu reinigen ist seine Sache,
neues Wachstum für ihn zählt.
Dass das Leben sich neu findet,
ist des Sturmherrn großes Ziel,
damit es Altes überwindet,
was allein nicht weichen will.
Und so sind die Wolkenmauern,
nicht zum Schrecken der Natur,
sie sind Segen für die Bauern,
und das Leben in der Flur.